Nach einem langen Arbeitstag

Durchflohtes Nachtgeschwämm ziehen deine Augen, deine dreckigen, deine dich bestimmenden Augen. Amöbengleich servierst du mir durch stierendes Blau ein Risotto unserer vergehenden Liebe und es bekommt noch verklebter und zäher als sonst Etwas, noch abgelabter als holzverdorbenes Gestampfe mitten in einem Meer aus zurückgeschlagenen Haaren. Und deine Ohren, deine Ohren wollen mich mitverdauen und deine spänenden Töne wollen hinaus. Hinaus mit dir und gangend in das Vergnügen, dorthin wo der Spaß sterben geht und noch weiter hinauf die Leiter des menschlichen Scheiterns. Schreitend über köchelndes Morchelmus, vor dir her und hin, mit blondem Sorgenparfait. Komm, wir gehen und warten bis alles durchbrennt und kokelt. Lass uns gedulden auf ein Oder.

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  1. Pingback: Simon Scharinger • Wortheld Oktober 2015 - Neon|Wilderness

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