erster versuch einer freien assoziationskette, eines bloßen wortschwalls. beide, weil das gleiche meinend, einer poetischen logik folgend – die regeln der gewöhnlichen logik außer acht lassend. vom 09.08.2013:

Souls A’fire

auch heute abend drück ich dich nieder immer wieder vergeb ich dir und deinen narren denn ohne sie spielen die sorgen ein amsellied ein samenlied denken die deinen unter dem himmel der laster ohne richtungsweiser oder senkel oder kunst und gitarren. erlösung bringt das lange nicht. die früchte der becken klirren wie orgeln im gras der not. im gras der steine steht mein land hinter bergbriefen oder zugewand. mahagoni wächst im gewind, im gegenwind, während du und ich den reifen lauschen und die nachbarn der volllust folgen und deren kinder an der vollbrust saugen. von der frau. der frau. die frau. soll leben. oder sich endlich ergeben und die bäume lenken. oder fallen. in die stimmen der kreuze ohne leid und feuer durchdacht gedacht zerfleucht im leuchten unbenannt bleiben eule und engel. weil beide nieder fliegen und weise hocken. ficken. blicken. nieder-wiederknien. bis eines tages die freunde lauschen dem akkordeon und seinen spielern. im sand reiben deine backen, reiben und bleiben deiner lust nahe … ihr bestimmt nicht würdig. denn diese liebe kennt keine würde. wieder alkohol der meine hand schneidet. wie der. nein. der sie öffnet. denn man muss öffnen sonst bleiben die tage im blut kleben und werden schwanger von samen der vernunft. beinahe quadratische flecken ergeben sich, zieht man bloß die summe der qualität, summen die fliegen und nerven um einen nicht zu laut. weil die worte der geliebten, gebrauchten und verlangten stadt nicht aufhören zu klatschen und trommeln. sie singen laut  in unverständlich eoeolauten. sommersprossen frei lassen, den so EINFACH IST DAS. mit matten im genick, die weder leder binden noch programmieren KÖNNEN. wörterbuch örterbuch rrrrrrrrrrrrrterbuch. ohne tafel ohne blatt ohne wildes getue. wenn wir alle drei verlieren haben wir nichts, aber immer noch drei … fragezeichen bis zum abend bleiben sie wasserfest. der moral kann keiner/niemand statthalten, die stadt halten! die liebe erinnerung spiegelt mosaike des weins im gaumen mit weißen und schwarzen tasten, weichen gitarrenseiten nieder. wieder. zwei. drei. bis alle umfallen und die hände schütteln. oben schütteln meint freundlichkeit, unten schüttelt selbstfreundlichkeit. und das mit neuer kleidung und selbem geräuchertem mund. hochreigen bis das erbrochene lacht. und es niedergehen kann: begraben werden. der könig selbst hebt die gräber aus! hört selbst seine eigene stimme, die ihm fremde und tanzt polka aus dem takt, wie walzer, wie ein könig. ein walzerkönig. tiefe kratzer erleidet das parkett. sein herz bleibt wund, der schwung eckig, sein glied rutscht rund. rein in ihr gemächt ohne rücksicht mit sorge um ihr wohlbefinden weil er ihr geschlecht wie seine eigene scheide faltet und liebt. erküsst die nassen stellen, trocknet die andern feucht. und kleeblattwelpen verrecken im kugelschreiber, weil SIE kümmert, der friede weiß bescheid. und es prickelt im bett nach rosen und einsamen menschen. time after time. zum teufel will diesen leuttöter nichtlänger an wände malen an blutarme. oder hände oder bärte. wohin auch immer die becher uns trauern. ich traue dir straße, weil dein weg so wie freude träumt. jeder schluck ein bitternis. ein gelächter in richtung sieben oder loben nach hinten oder kämpfen in sachen schön bis vorne. weil diese klänge den sturm nicht mehr fühlen. nicht mehr schreien. zumindest nicht allein. weil das bereits verboten tut ohne krieg oder finger die wunden stecken. gesichter die füße oder fleisch tragen haben wir zum zerhacken zerschaut. bis dahin aus. AUS. eicheltraum von lindenrosen und einfallsreichtum. seht die armut schnaufen. ohne sack um den hals. ohne ohr im genick, was sie so dringend braucht! grade als autor sei grade. schlag die seiten nicht wie ein musikus. schließe deine tische und möglichkeit. treibe deine worte voran an das fleisch in den speck über allen kühen. für dich bleiben dreizehn schlücke bis zum höhepunkt. sei berühmt und achtsam. samlos sei nie, wenn dir zeiger und schauer und tuer über die haare winken. zwischen die beine spucken. dort lecken und meinen: deine seele brennt.

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